Wie können sie ihre Beziehung von der Verhärtung eines „Entweder-Oder“ „Ich oder DU“, „Mein oder Dein“  entwickeln zu einem „Sowohl als auch“, “Du und Ich“ und gemeinsam konstruktive Konfliktlösungen finden? Dabei geht es nicht um „Wegmachen“, sondern um ein „Hinzugewinnen“ im Sinne einer Erweiterung erlernter Haltungen, Reaktions- und Verhaltensweisen.

Diese weiteren Möglichkeiten und der Weg dorthin sind bereits im Wesen der Person als Ressource vorhanden, oft jedoch „verschüttet“ als Folge schmerzhafter negativer Erfahrungen – auch im jahrelangen, gewohnheitsmäßigen Miteinander.

Wie lassen sich alte, früh erlernte Schutzmuster, die sich für die Erfüllung unserer Sehnsüchte im Erwachsenenleben häufig als hinderlich erweisen, ersetzen durch reifere Formen der Selbstfürsorge, die ein befriedigendes Miteinander mit unseren Beziehungspartnern ermöglichen?

Gelingt es, gemeinsam die Aufmerksamkeit auf Prozesse zu richten, die sich (aktuell) im Dazwischen abspielen? In diesem dynamischen Raum, der nach Martin Buber Lebens- und Spielraum der Beziehung ist?

So betrachtet sind Paargespräche immer „ soziales Kapital“ – nicht nur für die gemeinsame Weiterentwicklung, sondern auch für den persönlichen Reifungsweg.

Es gibt die Möglichkeit einer Paar-Einzeltherapie bzw. eines Paar-Coaching (mindestens 4 Treffen à 2 Stdn. nach einem Kennlerntreffen mit einem Paartherapeuten/einer Paartherapeutin)

zwischen Trägheit und Neugierzwischen Differenz und Indifferenzzwischen Erde und Samenkornzwischen den Gegensätzenzwischen Widerspruch und Zustimmungzwischen Wunsch und Wirklichkeitzwischen allen Stühlenzwischen festen Terminenzwischen Szylla und Charybdiszwischen Kopf und Bauchzwischen Tag und Traumzwischen Richtig und Falschzwischen Gestern und Heutezwischen Festigkeit und Flüchtigkeitzwischen Entschiedensein und Unentschiedenheitzwischen Opposition und Regierungzwischen Himmel und Erdezwischen Autonomie und Abhängigkeitzwischen Differenzierung und Integrationzwischen Chaos und Ordnungzwischen Himmel und Höllezwischen Leben und Sterbenzwischen dem Selbst und dem Anderenzwischen Frohsinn und Trauerzwischen Emotion und Intellektzwischen Kunst und Wissenschaftzwischen Stabilität und Veränderungzwischen Idee und Ausführungzwischen falschem und echtem Stolzzwischen Alt und Neuzwischen Hoffen und Bangenzwischen Eingreifen und Geschehenlassenzwischen Tag und Nachtzwischen Überforderung und Unterforderungzwischen Lust und Leidzwischen Bestehen und Nichtbestehenzwischen Durchhalten und Aufgebenzwischen Romantik und Postmodernezwischen Lust und Unlustzwischen Herr und Sklavezwischen Autonomie und Passungzwischen den Zeitenzwischen Reife und Unreifezwischen Arbeitsleben und Privatsphärezwischen Bewegung und Starrezwischen real und irrealzwischen Mann und Frauzwischen sowohl als auch und entweder oderzwischen Organismus und Mitweltzwischen Kultur und Zivilisationzwischen Eltern und Lehrernzwischen Weite und Engezwischen den Zeilenzwischen Selbstregulation und Fremdbestimmtheitzwischen Romantik und Pragmatikzwischen Wachen und Schlafenzwischen einer Vielzahl von Möglichkeitenzwischen Fremdem und Vertrautemzwischen einem Fluss voller Krokodile und einem Ufer voller Tigerzwischen Außen und Innenzwischen Kontakt und Rückzugzwischen Festlegung und Freiheitzwischen Planung und Durchführungzwischen Vordergrund und Hintergrundzwischen Lehren und Lernenzwischen Körper und Geistzwischen Geben und Nehmenzwischen Wachstum und Zerfallzwischen Macht und Ohnmachtzwischen einem fremdbestimmten und einem selbstbestimmten Lebenzwischen Einatmen und Ausatmenzwischen Regen und Sonnenscheinzwischen Fülle und Leerezwischen Heimat und Fremdezwischen Nähe und Distanzzwischen dem Reich der Freiheit und dem Reich der Notwendigkeitzwischen dem Heben und Wiederaufsetzen eines Fußeszwischen Gelten und Nichtgeltenzwischen Entspannung und Anspannungzwischen Festhalten und Loslassenzwischen dem richtigen und dem falschen Lebenzwischen Reaktivität und Offenheitzwischen Objektivismus und Idealismuszwischen den Zeilenzwischen Kaufwunsch und Kaufentscheidungzwischen Besserwissen und besserem Wissenzwischen Mensch und Tierzwischen Ordnung und Zerfallzwischen Stamm und Rindezwischen Aktivität und Passivitätzwischen parlamentarischer und tiefer Demokratiezwischen gestern und morgenzwischen Heute und Morgen
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