Aus der Praxis. Gestalttherapeut/innen stellen ihren Arbeitsplatz vor

Gestaltarbeit ist in vielen Berufsfeldern gefragt.
Wir möchten von Zeit zu Zeit Menschen vorstellen, die mit dem Gestaltansatz arbeiten. Sie erzählen aus ihrer Arbeit, zeigen die menschlichen, organisatorischen und politischen Grenzen ihrer Tätigkeit auf und sprechen über ihre nicht selten verschlungenen Wege, die dazu geführt haben sich die Gestalthaltung anzueignen.

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Ihr seid herzlich eingeladen, euch die Videoaufzeichnung meiner Abschlussarbeit anzusehen:

Ein Theaterstück für zwei Personen.
Es beschreibt meine Entwicklung während der Ausbildung zum Gestalttherapeuten –
vom regelbestimmten Leben zu einem freien, selbstbestimmten / selbstbewussten Sein.

Der Ausbilder, Dipl.-Psych. Rainer Pieritz, Leiter des Instituts Konfliktmanagement und Lebensgestaltung, wird auch anwesend sein.

Anschließend könnt ihr bei einem Glas Wein gern mit mir über den Kurzfilm sprechen.

Bitte gebt Antwort, wenn ihr kommen möchtet.
Stefan Löhmann
Stefan.loehmann@gestalttherapie.cc

 

ZwischenRäume© lassen und Beziehungen konstruktiver entwickeln.

In uns ruht ein Potential, das wir viel zu selten nutzen. Es sind die kurzen oder längeren Momente des Innehaltens. Augenblicke, in denen wir Zeit haben, uns bewusst zu machen, wie wir uns in Bezug setzen möchten: Zu uns selbst, zu anderen Menschen, zu den Gegenständen um uns herum und auch zu politischen Aussagen. Das Potential sind Räume des bewussten Seins, in denen nicht durch ein automatisiertes „mind set“ entschieden wird, was der nächste Schritt in unserem Leben und in unseren Beziehungen sein wird.Indem wir durch Innehalten „zur Besinnung“ kommen, in unseren Körper und in die aufsteigenden Gedanken hineinspüren, abwägen und uns dann bewusst entscheiden, nehmen wir verantwortungsvoll Einfluss auf die Welt. Wir konstruieren –wie ihr ja wisst – bei jedem Schritt, den wir tun, die Welt in uns und um uns herum ein wenig neu. Vor allem aber die Art der Beziehungen, die wir zu Menschen haben möchten. Wie wir in die Welt hineinrufen, so ruft sie zurück….
Wie das gehen soll und ob das mit dem Wald, in den man hineinruft, auch heute noch stimmt und ob es mit Hilfe des ZwischenRaumKonzepts leichter fallen kann, z.B. private Beziehungen weiterzuentwickeln, werden wir gemeinsam herausfinden.

Ich lade Euch ein, am 29. April von 19:00 bis 21:00 in den ZwischenRaum zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

zwischen Autonomie und Abhängigkeitzwischen Ordnung und Zerfallzwischen dem Heben und Wiederaufsetzen eines Fußeszwischen Wachstum und Zerfallzwischen Regen und Sonnenscheinzwischen Gelten und Nichtgeltenzwischen Fülle und Leerezwischen Tag und Traumzwischen dem Selbst und dem Anderenzwischen Erde und Samenkornzwischen Einatmen und Ausatmenzwischen Vordergrund und Hintergrundzwischen Romantik und Postmodernezwischen Festlegung und Freiheitzwischen Opposition und Regierungzwischen einem fremdbestimmten und einem selbstbestimmten Lebenzwischen falschem und echtem Stolzzwischen Tag und Nachtzwischen Differenz und Indifferenzzwischen Planung und Durchführungzwischen Himmel und Erdezwischen einem Fluss voller Krokodile und einem Ufer voller Tigerzwischen real und irrealzwischen Mann und Frauzwischen Wachen und Schlafenzwischen Festigkeit und Flüchtigkeitzwischen Bewegung und Starrezwischen Himmel und Höllezwischen Alt und Neuzwischen Macht und Ohnmachtzwischen Selbstregulation und Fremdbestimmtheitzwischen Szylla und Charybdiszwischen Nähe und Distanzzwischen Lust und Unlustzwischen Bestehen und Nichtbestehenzwischen Trägheit und Neugierzwischen Arbeitsleben und Privatsphärezwischen Weite und Engezwischen Außen und Innenzwischen Frohsinn und Trauerzwischen Wunsch und Wirklichkeitzwischen den Gegensätzenzwischen Kaufwunsch und Kaufentscheidungzwischen Autonomie und Passungzwischen gestern und morgenzwischen dem Reich der Freiheit und dem Reich der Notwendigkeitzwischen Aktivität und Passivitätzwischen Chaos und Ordnungzwischen Durchhalten und Aufgebenzwischen Emotion und Intellektzwischen Kopf und Bauchzwischen Eingreifen und Geschehenlassenzwischen Eltern und Lehrernzwischen Besserwissen und besserem Wissenzwischen Lehren und Lernenzwischen Gestern und Heutezwischen dem richtigen und dem falschen Lebenzwischen Richtig und Falschzwischen parlamentarischer und tiefer Demokratiezwischen Hoffen und Bangenzwischen Idee und Ausführungzwischen Objektivismus und Idealismuszwischen Reife und Unreifezwischen Geben und Nehmenzwischen Heute und Morgenzwischen Leben und Sterbenzwischen Kontakt und Rückzugzwischen Romantik und Pragmatikzwischen sowohl als auch und entweder oderzwischen Kultur und Zivilisationzwischen Heimat und Fremdezwischen Überforderung und Unterforderungzwischen den Zeilenzwischen Entschiedensein und Unentschiedenheitzwischen Lust und Leidzwischen Herr und Sklavezwischen festen Terminenzwischen Stamm und Rindezwischen Mensch und Tierzwischen Differenzierung und Integrationzwischen allen Stühlenzwischen Widerspruch und Zustimmungzwischen Stabilität und Veränderungzwischen einer Vielzahl von Möglichkeitenzwischen Festhalten und Loslassenzwischen den Zeitenzwischen Fremdem und Vertrautemzwischen Kunst und Wissenschaftzwischen den Zeilenzwischen Körper und Geistzwischen Organismus und Mitweltzwischen Entspannung und Anspannungzwischen Reaktivität und Offenheit
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