Die Ausbildung umfasst Theorie und Praxis der modernen Gestaltpsychotherapie.
Nach einer 18-monatigen Grundausbildung, in der unter anderem das Gestalt- Coachingzertifikat erworben wurde, geht es in der klinisch-psychologischen Hauptausbildung um die praktische Supervision gestalttherapeutischer Tätigkeit.
Hierbei steht der direkte Bezug von Theorie und Praxis  im Vordergrund. Unerlässlich ist dabei die Selbsterfahrung in der Gruppe – sie ist ein zentraler Bestandteil des Lernens. Gestalttherapeutische Theorien vom seelischen Wachstum in Polaritäten und der Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen in der Interaktion mit seiner Umwelt werden in Bezug zu eigenen therapeutischen Erfahrungen gesetzt.
Hauptziel der dreijährigen therapeutischen Ausbildung ist die persönliche Weiterentwicklung von Experten, die im psychosozialen Feld arbeiten und deren Befähigung, sich Klienten als Dialogpartner zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklung zur GestalttherapeutIn erfordert grundlegend Mut, Geduld und Offenheit, sich in einem wertschätzend-unterstützenden Rahmen auch mit eigenen Schwierigkeiten zu konfrontieren.  Inhaltliche Themen entstehen aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie umfassen erfahrungsgemäß gängige Krankheitsbilder, die typisch für unsere schnelllebige Gesellschaft sind: Dauermüdigkeit, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Hurry-sickness und mediale Abhängigkeiten, Burnout, traumatisierte Beziehungen, bipolare Störungen, Selbstwert-Krisen, depressive Erschöpfung, Beziehungsstörungen bei Paaren, Scham- und Schuldthematiken, etc.

Der beschriebene zweite Weiterbildungsteil findet im Gruppenrahmen und innerhalb wechselnder Kleingruppen an zehn Wochenenden und in zwei Intensivwochen im Zeitraum von eineinhalb Jahren statt. Die therapeutische Arbeit mit Probeklienten wird anhand von Tonbandaufzeichnungen und Mitschriften von approbierten PsychotherapeutInnen supervisiert. Die zukünftigen PsychotherapeutInnen treffen sich zwischen den Ausbildungsterminen in Kleingruppen zum theoretisch-praktischen Austausch.

Bitte kontaktieren Sie den Ausbildungsleiter Dipl.-Psych. Rainer Pieritz (Tel: 0179 129 23 21 oder per Email pieritz@zwischenraum.org) um ein persönliches Kennlerngespräch zu vereinbaren, das Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung ist.

zwischen parlamentarischer und tiefer Demokratiezwischen Besserwissen und besserem Wissenzwischen Autonomie und Abhängigkeitzwischen sowohl als auch und entweder oderzwischen Aktivität und Passivitätzwischen Kopf und Bauchzwischen Reife und Unreifezwischen Macht und Ohnmachtzwischen Objektivismus und Idealismuszwischen Durchhalten und Aufgebenzwischen Heimat und Fremdezwischen falschem und echtem Stolzzwischen Trägheit und Neugierzwischen Selbstregulation und Fremdbestimmtheitzwischen Fülle und Leerezwischen Entspannung und Anspannungzwischen Tag und Nachtzwischen Widerspruch und Zustimmungzwischen Erde und Samenkornzwischen Regen und Sonnenscheinzwischen Romantik und Postmodernezwischen Reaktivität und Offenheitzwischen Fremdem und Vertrautemzwischen Herr und Sklavezwischen Vordergrund und Hintergrundzwischen Mensch und Tierzwischen Festhalten und Loslassenzwischen einem Fluss voller Krokodile und einem Ufer voller Tigerzwischen Ordnung und Zerfallzwischen Geben und Nehmenzwischen Romantik und Pragmatikzwischen den Zeilenzwischen den Zeilenzwischen Nähe und Distanzzwischen Mann und Frauzwischen Alt und Neuzwischen Wachen und Schlafenzwischen Himmel und Höllezwischen Überforderung und Unterforderungzwischen Organismus und Mitweltzwischen Stabilität und Veränderungzwischen einer Vielzahl von Möglichkeitenzwischen Himmel und Erdezwischen Kultur und Zivilisationzwischen Bewegung und Starrezwischen dem Selbst und dem Anderenzwischen Frohsinn und Trauerzwischen Gelten und Nichtgeltenzwischen dem Reich der Freiheit und dem Reich der Notwendigkeitzwischen Kaufwunsch und Kaufentscheidungzwischen Bestehen und Nichtbestehenzwischen festen Terminenzwischen Opposition und Regierungzwischen Tag und Traumzwischen gestern und morgenzwischen Eingreifen und Geschehenlassenzwischen Festigkeit und Flüchtigkeitzwischen Lehren und Lernenzwischen Arbeitsleben und Privatsphärezwischen Festlegung und Freiheitzwischen Einatmen und Ausatmenzwischen Hoffen und Bangenzwischen Lust und Unlustzwischen Differenzierung und Integrationzwischen Chaos und Ordnungzwischen Leben und Sterbenzwischen Richtig und Falschzwischen Außen und Innenzwischen Planung und Durchführungzwischen Szylla und Charybdiszwischen Wunsch und Wirklichkeitzwischen den Zeitenzwischen Idee und Ausführungzwischen Körper und Geistzwischen Wachstum und Zerfallzwischen Heute und Morgenzwischen allen Stühlenzwischen Gestern und Heutezwischen Eltern und Lehrernzwischen Kunst und Wissenschaftzwischen Kontakt und Rückzugzwischen dem richtigen und dem falschen Lebenzwischen real und irrealzwischen einem fremdbestimmten und einem selbstbestimmten Lebenzwischen dem Heben und Wiederaufsetzen eines Fußeszwischen Emotion und Intellektzwischen Weite und Engezwischen Lust und Leidzwischen Differenz und Indifferenzzwischen Autonomie und Passungzwischen Stamm und Rindezwischen den Gegensätzenzwischen Entschiedensein und Unentschiedenheit
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